Gerät, Computertomographie, CT

Wann ist eine CT sinnvoll?

Die Computertomographie (CT) und die strahlungsfreie Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) werden oft als Konkurrenten dargestellt. Wir sehen jedoch beide Methoden als sich ergänzende Diagnose-Maßnahmen.

Je nach zu untersuchender Region, diagnostischer Fragestellung, persönlicher Situation des Patienten etc. entscheiden der behandelnde Arzt und unsere Radiologen in jedem individuellen Fall, welche Diagnose-Methode sich am besten eignet.

In Notfallsituationen wird zum Beispiel eher eine CT durchgeführt, da sie innerhalb von wenigen Minuten eine Diagnose liefert. Die Untersuchung mittels Kernspintomographie dauert dagegen zwischen 15 und 30 Minuten.

Einsatzgebiete

Weitere Untersuchungen, bei denen häufig die CT eingesetzt wird, sind zum Beispiel die

  • Untersuchung von festen Strukturen mit einem geringen Wassergehalt, beispielsweise Knochen oder luftreichen Regionen wie die Lunge
  • Untersuchung bei vielen Erkrankungen im Bauchraum
  • Untersuchungen im Bereich der Schädelbasis, der Nasennebenhöhlen und des Mittelohrs
  • Untersuchung bei Verkalkungen der Herzkranzgefäße
  • Untersuchung bei Patienten mit Herzschrittmachern und eingesetzten Defibrillatoren
  • Untersuchung bei Patienten mit älteren Cochlea-Implantaten (Innenohr-Prothese)
  • Untersuchung bei Patienten mit Metallsplittern im Körper (Granatsplitter, Metallsplitter im Auge etc.)

Mehr zu den Einsatzmöglichkeiten der CT

Hier wird die Untersuchung angeboten

Die CT wird an folgenden Standorten des radiologicum münchen angeboten: